Historische Aufzeichnungen zeigen, dass in Rossau schon im 13.Jahrhundert Handel und Landwirtschaft betrieben wurden. Ein wichtiger Handelsweg führte im Mittelalter an der kleinen Ortschaft vorbei. Dabei machte Rossau seinem Namen alle Ehre: oft wurden hier die Pferde untergestellt oder vor der Weiterreise gewechselt. Auch heute hört man noch oft Hufgeklapper im Dorf und das Gestüt Ott ist bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

 Vor den Kappler Kriegen hatte das Kloster Engelberg sowie das Adelsgeschlecht der Ritter von Hünenberg Einfluss auf das Geschehen und die niedere Gerichtsbarkeit in Rossau.

Später verwaltete sich die Gemeinde Rossau bis 1789 selbständig und bestand im 19. Jahrhundert als Zivilgemeinde weiter. Als 1895 Ober- und Untermettmenstetten vereinigt und die Zivilgemeinden (1929) aufgehoben wurden, kam Rossau als Aussenweiler zur politischen Gemeinde Mettmenstetten.